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Neues Gymnasium - Homepage Collage

Das Gymnasium ist die h├Âchste Schulform der Bundesrepublik Deutschland. Sicher werden Sie, wenn Ihr Kind nach der Grundschule zu denjenigen geh├Ârt, das eine entsprechende Empfehlung f├╝r den Besuch eines Gymnasiums bekommen hat, eine ganze Reihe Fragen stellen. Am Ende der Laufbahn Ihres Kindes auf dem Gymnasium wird im besten Fall das Abitur stehen, welches der h├Âchste schulische Abschluss in Deutschland ist. Au├čerdem ├Âffnet das Abitur Ihrem Kind den Zugang zu einem Studium an einer Universit├Ąt oder Hochschule.

Doch was passiert w├Ąhrend der Laufbahn am Gymnasium eigentlich und welche Vorteile bietet diese Schulform dem Kind? Wir m├Âchten Sie mit dem folgenden Artikel dar├╝ber informieren.

Der Aufbau des Gymnasiums

Voraussetzung f├╝r den Besuch eines Gymnasiums ist die entsprechende Empfehlung der vorherigen Grundschule. Ausschlaggebend hierf├╝r ist das ├╝berwiegen von sehr guten und guten Noten auf dem Abschlusszeugnis der letzten Klasse der Grundschule.

Das herk├Âmmliche G9 System teilt das Gymnasium in zwei Stufen auf, die Sekundarstufe 1 und die Sekundarstufe 2. Die Sekundarstufe eins ist die gymnasiale Unterstufe und Mittelstufe und die Sekundarstufe 2 die gymnasiale Oberstufe. Die Oberstufe umfasst normalerweise die Klassen 11 bis 13 und die Unterstufe und die Mittelstufe sind die Klassen 5 bis 10. Der Abschluss, der nach durchlaufen des Gymnasiums erlangt wird, ist die allgemeine Hochschulreife oder in der Umgangssprache das Abitur. Vor einigen Jahren wurde (wieder) das G8 System eingef├╝hrt. In diesem System umfasst die Unterstufe und Mittelstufe nur noch die Klassen 5 bis 9, die Oberstufe umfasst die Klassen 9 bis 12.

In dem G9 System ist die Sekundarstufe eins in die Unterstufe und die Mittelstufe unterteilt. Die Unterstufe bilden die Klassen 5 bis 7. Die Mittelstufe umfasst die Klassen 8 bis 10. Beim ├ťbergang von Unter- zu Mittelstufe findet ein Wechsel bei den Lehrkr├Ąften statt. Die sich anschlie├čende Oberstufe umfasst die Klassen 11 bis 13.

Es gilt, dass die Sch├╝ler bis hin zur Klasse 7 in ihren feststehenden Klassen unterrichtet werden. Die Klassengr├Â├čte besteht meist aus 30 Sch├╝lern. Mit Beginn der Klasse 7 ist es m├Âglich, Schwerpunkte zu setzen und Profilf├Ącher auszuw├Ąhlen. Hier kann auch eine zus├Ątzliche Fremdsprache ausgew├Ąhlt werden. In dem System G8 wird die zweite Fremdsprache bereits in der 6. Klasse ausgew├Ąhlt.

In der Oberstufe bestehen die festen Klassen nicht mehr. Hier wird nur noch in den verschiedenen Kursgruppen unterrichtet. W├Ąhrend der Klasse 11, die auch Orientierungsphase genannt wird, m├╝ssen sich die Sch├╝ler auf Grund- und Leistungskurse festlegen. Bei dieser Wahl m├╝ssen die erlaubten Vorgaben von F├Ącherkombinationen eingehalten werden. Die Leistungskurse werden in mehr Stunden in der Woche als die Grundkurse unterrichtet. Auch die Pr├╝fungen im Abitur sind in den Leistungskursf├Ąchern intensiver. In der Oberstufe ist der Unterricht am Nachmittag gang und gebe, die Leistungserwartung steigt in dieser Stufe noch einmal.

Der Unterricht an Gymnasien

Viele deutsche Gymnasien haben einen bestimmten F├Ącher Schwerpunkt oder sind f├╝r bestimmte Gebiete besonders gew├╝rdigt. Es gibt Schulen, die auf Wirtschaftswissenschaften spezialisiert sind, andere legen mehr Wert auf den k├╝nstlerischen Bereich. Auch der sportliche und naturwissenschaftliche Schwerpunkt ist oft vertreten. Es gibt ebenfalls die Form des beruflichen Gymnasiums, das sind dann wirtschaftliche oder technische Gymnasien. Wer das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachholen m├Âchte, kann dies an einem Kolleg oder einem Abendgymnasium tun.

Die Form des Unterrichts an Gymnasium ist sehr stark von theoretischem Lernen gepr├Ągt. Dies hat den Hintergrund, dass dies die einzige Schulform ist, die intensiv auf den sp├Ąteren Universit├Ątsbesuch vorbereiten soll. Dieser Pflicht kommen die Schulen vor allem ab der Oberstufe nach.